Die Dresdner Bergbahnen

Als tradtionelles Ausflugsziel sind die östlich des Zentrums von Dresden gelegenen Villenviertel und Weinberge sind für Elbflorenz-Besucher ein touristisches Muß. Beide Talstationen liegen nahe beieinander am Körnerplatz und an der Pillnitzer Landstrasse.

Die Standseilbahn

Sie wurde 1873 projektiert, 1893 genehmigt, 1895 eröffnet - je ein Tunnel unten und oben, ursprünglich von zwei Dampfmaschienen angetrieben auf einem einsturigen Gleis mit Weichen an der Ausweichstelle auf dem Viadukt. Ursprünglich wurde die Standseilbahn gebaut um die neue Villenkollonie rund um den Weißen Hirsch zu erschliessen. Fahrplan hier.

Technische Daten

Burgbergtunnel (Talseite) 96 m
Prinzeß-Louisana-Tunnel (Bergseite) 54 m
Strecke 547m
Gerüstviadukt 102m
Höhenunterschied der Stationen 96 m
maximale Neigung 29%
Spurweite 1000mm
maximale Fahrgeschwindigkeit 5m/s
Wagenkapazität 59 Pers.
Antriebsleistung 199kw
Seildurchmesser 38mm
Seillänge 578m

Die Schwebebahn

Nur 6 Jahre nach der Standseilbahn eröffnet, war die Schwebeseilbahn eine technische Sensation. Als erste Schwebeseilbahn der Welt wurde sie von der Nürnberger Firma Schuckert & Cie errichtet. Die beiden Fahrschienen werden von 33 Stützen getragen. Die Stütze Nr. 24 bildet den Festpunkt der Konstruktion, alle anderen sind zum Ausgleich der temperaturbedingten Längenänderungen als Pendelstützen ausgebildet. Aus den Wagen bietet sich ein herrlicher Blick über einen Teil von Dresden. Das Maschinenhaus der Bergstation wurde als wuchtiger Turm gestaltet, der hässliche Schornstein des Dampfkessels in einer Zinne versteckt. Fahrplan hier.

Technische Daten

Linienfürung Loschwitz-Oberloschwitz
Streckenlänge 274m
Höhenunterschied 84m
maximale Neigung 38,4%
maximale Stützenhöhe 14m
Anzahl der Stützen 33
maximale Fahrgeschwindigkeit 2,5m/s
Wagenkapazität 40Pers.
Antriebsleistung 80kw
Seildurchmesser 38mm
Seillänge 410m

Die Talstation der Schwebebahn

Die Talstation der Schwebebahn

Blick zur Bergstation der Schwebebahn

Blick zur Bergstation der Schwebebahn

JGL 22.03.2009